AKTUELLES

AUS DER REGION

Sonntag, 27. November 2022 | 10:00 - 20:00 Uhr

WEIHNACHTSMARKT BALGACH

Endlich, nach zwei Jahren coronabedingter Abwesenheit freuen wir uns sehr auf den Weihnachtsmarkt am 27.11.2022. Gerne verwöhnen wir Dich mit liebevoll zubereiteten Crèpes und leckerem Glühmost.

Heule AG - Balgach

Herzlichen Dank

Wir bedanken uns bei der HEULE AG ganz herzlich für die grosszügige Spende anlässlich des Tag der offenen Tür mit rund 600 Besuchern. Wir freuen uns riesig. Die grosse Wertschätzung seitens der Besucher und natürlich des Balgacher Unternehmen HEULE AG für unseren Verein, den Dienst an der Gemeinschaft und der Balger Natur ist überwältigend.

Verein Pro Riet Rheintal

Pflanzen-Aktion Herbst 2022

Bestellen Sie jetzt heimische Pflanzen und machen Sie einen Anfang für mehr Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleintiere in Ihrem Garten. Pro Riet bietet aktuell ein Set mit 3 heimischen Gehölzen (Sträucher, Gebüsche) oder ein Set mit 6 mehrjährigen frühblühenden Wildstauden (5 Kräuter und 1 Gras) an.
Ein Set erhalten Sie zum Spezialpreis von je 30.- CHF. Die Bezahlung erfolgt bar bei Abholung. Bestellschluss ist der 15. Oktober 2022, spätere Bestellungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden. Die bestellten Pflanzen können am Samstag, 29. Oktober 2022 zwischen 9.00 Uhr und 11.00 Uhr in Rheineck, Altstätten, Buchs oder Vilters abgeholt werden.

Verein Pro Riet Rheintal

Einladung zum Vortrag «Lebendige Gärten»

Der Verein Pro Riet Rheintal lädt zum Vortrag “Lebendige Gärten” mit Petra Horch von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach ein: Am Dienstag, 6. September 2022 um 19.00 Uhr im Sonnensaal Altstätten und am Mittwoch, 7. September 2022 um 19.00 Uhr im Buchserhof in Buchs.
Petra Horch, Projektleiterin Förderung der Vogelwelt, referiert darüber, wie wir im Siedlungsraum dem bedrohlichen Artenrückgang entgegenwirken und wie wir unsere Gärten naturnah gestalten können. Sie vermittelt Zusammenhänge zwischen Pflanzen, Insekten und Vögeln und gibt wertvolle Tipps für «lebendige Gärten» – für die heimische Natur und auch für uns Menschen. Der Vortrag findet im Rahmen des Pro Riet Projektes für mehr Biodiversität im Rheintaler Siedlungsraum statt.

Projektarbeit

Insektenhotel & Wildblumenhügel

Als Naturfreund und treuer Leser unserer Berichte in der Balger Zittig, hatte Fadri Meier eine klare Vision wie sein Abschlussprojekt für die Sekundarschule auszusehen hat. Er hat mit seiner Projektarbeit einen wichtigen Beitrag zur Umwelt geleistet und möchte mit dieser Aktion auch andere Jugendliche zu einem ähnlichen Projekt anspornen.
Fadri hat ein Insektenhotel gebaut und den Neophyten (Kirschlorbeer) in elterlichen Garten ausgegraben und an seiner Stelle einen Wildblumenhügel mit einer Sandsteinmauer angelegt. Die Pflanzen hat er bei unserer Wildstaudenaktion gekauft und seine Version unseres Bienenhotels "SumSum" gebastelt. Im Insektenhotel sind bereits einige Bohrlöcher gefüllt und auf dem Blumenhügel sind bereits verschiedenste Bienen zu entdecken. "Ich bin stolz auf meine Arbeit und sie wurde von den Lehrern auch mit der Note 6 belohnt. Ich denke, dass ich mit meiner Projektarbeit einen wichtigen Beitrag zur Umwelt geleistet habe", sagte Fadri, beim Besuch von zwei unserer Vorstandsmitglieder. Als Geschenk erhielt er ein Buch über Naturgärten und eine Mitgliedschaft bei der Balger Natur. Vielen Dank für deinen tollen und kreativen Einsatz!

Tour

Naturfreundliche
Gemeindeflächen in Balgach

Gemeinde Diepoldsau

200 Bäume in zwei Jahren

Diepoldsau pflanzt mit einer Baumpflanzaktion 200 Bäume in den nächsten zwei Jahren. Es ist ein konstruktiver Beitrag für mehr Biodiversität und gegen den Klimawandel. Alle sind aufgerufen mitzumachen.
Das Baumprojekt ist eine gemeinsame Aktion der Politischen Gemeinde Diepoldsau, der beiden Ortsgemeinden Schmitter und Diepoldsau, des Rheinbauunternehmens und der Naturschutzgruppe Alta Rhy. Die neuen Bäume sollen Diepoldsau in den nächsten Jahrzehnten ökologisch aufwerten, lebenswerter machen und die Biodiversität fördern. Erste Projekte sind mit der Neupflanzung von Bäumen im Strandbad Diepoldsau, dem Projekt Lehenmad, und der Gestaltung der Umgebung des neuen Zentrums Rheinauen bereits in der Umsetzung.

Jeden Samstag | 8.30 – 12.30 h | Frauenhofplatz

Buuremaart in Altstätten

In Altstätten ist der Buuremaart auf dem Frauenhofplatz eine besondere Attraktion. Vom 30. April bis am 29. Oktober 2022 bieten jeden Samstag, von 8.30 bis 12.30 Uhr, rund 15 Marktteilnehmende ein reichhaltiges Sortiment an Agrarprodukten an.
Der Buuremaart freuen sich, viele Familien aus der ganzen Ostschweiz zu begrüssen und sorgt mit sympathischen Gesten und Überraschungen dafür, dass das Einkaufen zum Erlebnis und der Besuch des Buuremaarts zum samstäglichen Ritual wird. Die attraktive Altstadt von Altstätten ist immer ein Besuch wert. Wenn Sie durch die malerischen Gassen bummeln, werden all Ihre Sinne verwöhnt. Hier reichen sich Kultur, Geschichte und zeitgemässe Einkaufsmöglichkeiten die Hände. Ausserdem lockt eine vielseitige Gastronomie zum Verweilen und Geniessen.

Sargans verbindet nachhaltig

Sargans als biodiverseste Gemeinde der Schweiz!

Sargans strebt an, die biodiverseste Gemeinde der Schweiz zu werden! Nachhaltige Qualität soll über Quantität stehen. Zukünftige Generationen sollen eine enkeltaugliche Gemeinde vorfinden, welche ihren Teil zur Biodiversitätsförderung beigetragen hat und hoffentlich innovative Ideen für weitere liefern konnte, so dass weitere mitziehen.
Sicherlich ein hohes Ziel. Entsprechend wurde 2018 eine breitangelegte Biodiversitätsoffensive gestartet um das Thema zu verankern und auch eine nachhaltige Umsetzung zu gewährleisten. Die Gemeinde möchte als Vorbild dienen und möglichst viele Akteure zum eigenen Handeln anregen. Dazu wurden bisher Weiterbildungen angeboten, Vereine und die Schule miteinbezogen, sowie alle Gemeindeliegenschaften erfasst und teilweise bereits aufgewertet.

Interview mit Dominique & Christoph Capiaghi

Gartenvielfalt durch Nichtstun?

Erwischt, der Titel ist zu extrem. Nichtstun ist im Garten wie auch auf öffentlichen Flächen natürlich keine Option. Jedoch gibt es gewisse Arbeiten, die man weglassen kann, um dadurch die Biodiversität zu fördern. Welche genau, erfahren Sie im Interview.

Pflanzanleitung & Entsorgung

EINHEIMISCHE STRÄUCHER

Ideal für die Neubepflanzung von einheimischen, wurzelnackten Sträuchern ist die kältere Jahreszeit. Da diese Pflanzen also erst bei Ihnen Wurzeln schlagen müssen um zu blühen und Früchte zu tragen, braucht es etwas Geduld.

Blühendes und lebendiges Rheintal

Beratung für eine naturnahe Gartengestaltung

Möchten Sie Ihren Garten im St. Galler Rheintal zwischen Altenrhein und Sargans naturnah gestalten? Dann buchen Sie jetzt eine vergünstigte Erstberatung durch einen Naturgarten Fachbetrieb.

Pionier des Naturgartenbaus

Startfeld-Publikumspreis für «Wildblumen GmbH»

Die Wildblumen GmbH in Rebstein erhält den Startfeld-Publikumspreis. Damit zeichnet das «St.Galler Netzwerk für Innovationen und Start-ups» ein besonders innovatives Jungunternehmen aus, das Wildstauden in Bioqualität züchtet.
Als Patrick Reck und Cora Barth den Briefumschlag des St.Gallischen Volkswirtschaftsdepartementes öffneten, war ihr Staunen gross. «Im Namen der St.Galler Regierung gratuliere ich Ihnen ganz herzlich zum Gewinn des Publikumspreises anlässlich der Preisverleihung Startfeld Diamant.» Unterschrieben ist der Brief von Regierungsrat Beat Tinner. «Das ist natürlich eine wunderbare Bestätigung unserer Arbeit», freut sich Firmengründer Patrick Reck.

Naturschutzgebiet Höchstern

Das neue Wildbienen-Hotel "SumSum" lebt

Das Hotel SumSum ist fertig & wurde sogar noch um zwei Lodges erweitert. Wir möchten uns bei all den vielen „Baumeistern“ 💚-lich bedanken. So wertvoll & schön!

Verein St.Galler Rheintal

Grünes Band: Biodiversität in der Siedlung und am Siedlungsrand

Die vielfältige Landschaft gehört zu den Schätzen unserer Region. Es ist unbestritten, dass den landschaftlichen Besonderheiten des Rheintals Sorge getragen werden muss. Gleichzeitig sind wir verpflichtet, die Voraussetzungen zu schaffen für eine nachhaltige Entwicklung in den verschiedensten Bereichen des Wohnens und Arbeitens.
Das Landschafts-Entwicklungskonzept Rheintal (LEK) wurde erarbeitet, um die unterschiedlichen Nutzungsansprüche an die Landschaft in Zukunft besser aufeinander abstimmen zu können. Als Bestandteil des LEK Rheintal wurde „das grüne Band“ initiiert. Unter dem Projekt „das grüne Band“ werden Weiterbildungen und Aktionen entlang des Rheintaler Höhenwegs durchgeführt. Mit dem Projekt „das grüne Band“ soll die Bevölkerung für die Förderung der landschaftliche Vielfalt des Rheintals und die aktive Erhöhung der Biodiversität in der Siedlung und am Siedlungsrand sensibilisiert werden.

Naturschutzgebiet Höchstern

Mensch und Natur

Die ursprüngliche Natur kommt grundsätzlich ohne uns Menschen aus. Das künstlich entstandene Schutzgebiet Höchstern hingegen braucht uns Menschen, wenn die heutige Vielfalt erhalten bleiben soll. Nur durch regelmässige Pflege wie Gehölzschnitt oder Wiesenmahd kann es als Rückzugsgebiet für die ehemals verbreitete Flora und Fauna erhalten bleiben. Für die Umsetzung der Pflegearbeiten ist ist der jeweilige Gemeinderat von Balgach und Widnau zuständig.
Die Arbeiten werden durch das Planungsbüro OePlan, in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und dem Verein Balger Natur koordiniert. Die Entschädigung wird direkt an die Bewirtschafter, mehrheitlich Bauern von Balgach, ausbezahlt. Das Schutzgebiet erfüllt eine wichtige Funktion bei Hochwasser: Es vermag viel Wasser vorübergehend zu speichern und dämpft somit die Hochwassergefahr.

fm1today.ch vom 19.10.2020

Naturschützer fordern Umdenken: «Wir hinken hinterher»

Die Rheintaler Gemeinden entwerfen derzeit ergänzend zum Planungs- und Baugesetz des Kantons St. Gallen lokale Entwicklungskonzepte und Baureglemente. Lokale Naturschutzorganisationen sehen das als Chance, den Natur- und Umweltschutz zu fördern.
«Jetzt haben wir die Chance, in der Neugestaltung des Baureglements vieles besser zu machen. Die Bauerei darf nicht mehr auf Kosten der Natur gehen», sagt Tobias Schmidheini vom Verein Balger Natur. Unter seiner Leitung haben sich lokale Naturschutzorganisationen und Privatpersonen von Thal bis Rüthi zusammengetan, um sich für Anliegen rund um die Natur einzusetzen.

«Umgebungsgestaltung muss angepasst werden»
Die Naturschützer haben den Rheintaler Gemeinden ein Dossier zukommen lassen, in dem sie beschreiben, was im Baureglement verankert werden sollte: Heisse Kiesdächer, sterile Steingärten, Kunstrasen, Neophyten (nicht einheimische, invasive Pflanzen) und mehr sollen nicht mehr erlaubt sein.

GEMEINDE BALGACH

Waldbiodiversität

Der Wald bedeckt rund ein Drittel der Kantonsfläche. Mehr als 40 Prozent der bei uns vorkommenden Tiere und Pflanzen – somit über 30'000 Arten – sind auf den Wald als Lebensraum angewiesen.
Der Wald ist überraschend vielfältig! Über 30'000 Pflanzen- und Tierarten haben im Wald ihr Zuhause. Eine lange Tradition des naturnahen Waldbaus sorgt für eine Vielfalt an Lebensräumen und ökologischen Strukturen. Der Zustand der Biodiversität in der Schweiz insgesamt ist aber unbefriedigend; auch im Wald bestehen gewisse Defizite. Mit gezielten forstlichen Massnahmen gilt es die Waldbiodiversität zu erhalten und zu fördern, denn der Wald soll ein Hotspot der Biodiversität bleiben. Waldeigentümer und Forstdienst legen sich für die Waldbiodiversität ins Zeug!
Kanton St.Gallen übernimmt nationalen Schwerpunkt
Das Bundesamt für Umwelt BAFU setzt im Jahr 2020 zusammen mit den Kantonalen Forstdiensten einen Schwerpunkt bei der Waldbiodiversität:
  • Der Wald ist zentral für die Biodiversität
  • Der Wald liebt das Chaos – Totholz im Wald ist gut für die Biodiversität
  • Ein vielfältiger und artenreicher Wald ist besser auf den Klimawandel vorbereitet
  • Naturnahe, nachhaltige Nutzung – die Biodiversität dankt’s

Rheintaler vom 05.09.2020

Rheintaler Naturschutzvereine fordern mehr Natur- und Umweltschutz bei der Ortsplanung und der Neugestaltung der Baureglemente

Unter der Leitung unseres Co-Präsidenten Tobias Schmidheini trafen sich am 10. Juni 2020 – coronakonform – 28 Vertreter der Rheintaler Naturschutzgruppen von Thal bis Rüthi im evang. Kirchgemeindehaus in Heerbrugg. Ziel dieses und weiterer Treffen war, gemeinsam Natur-/ Umweltschutz-Richtlinien und Vorschläge zu erarbeiten, welche für die Ortsplanung im St. Galler Rheintal wegleitend sein soll. Die lokalen Naturschutzorganisationen sehen in diesen eine grosse Chance, um mit den Planungsarbeiten Antworten auf absolut dringende Zukunftsherausforderungen zu finden. Lokal verantwortungsbewusst zu handeln, sind wir unseren Nachkommen schuldig!

Der Fokus liegt auf folgenden Herausforderungen:

• Verlust an Biodiversität
• Klimaveränderung mit vermehrten langen Trocken- und Hitzeperioden und sintflutartigen Regenmengen
Die aktuellen Planungsarbeiten müssen diese riesigen Herausforderungen ernst nehmen, einbeziehen und alles daransetzen, dass für die nächsten Jahrzehnte eine wirklich nachhaltige Entwicklung vorangetrieben wird. Ökologische und Naturschutzanliegen sind ebenso ernst zu nehmen wie die ökonomischen und sozialen. Denn Naturschutz ist Menschenschutz! Noch nie haben sich in unserer Region die Naturschutz-Vertretungen zusammengeschlossen, um ein Anliegen gemeinsam einzubringen und voranzutreiben. Dass dies unter der Leitung von Tobias Schmidheini gelungen ist, ist ein Zeichen für die Dringlichkeit des Themas. Mit der Gestaltung der Planungsgrundlagen und der neuen Baureglemente haben wir die einmalige Chance, mit wenig Aufwand viel Gutes zu tun. Unsere Forderungen sind realistisch, zeitgemäss, nötig und zukunftsgewandt. Sie sind nicht aus der Luft gegriffen und absolut umsetzbar. Viele Städte in der Schweiz haben die beiliegenden Ideen bereits im Baureglement verankert. Und - ist es nicht bedenklich, dass Städte, wie Zürich heute biodiverser sind als die ländlichen Gemeinden des Rheintals? Es ist Zeit, zu handeln. Die Anliegen der Biodiversitätsförderung müssen prominent Einlass in die revidierten Entwicklungskonzepte und Baureglemente erhalten, denn die Klimapolitik und Biodiversitätsförderung beginnt lokal, im Siedlungsgebiet vor der Haustüre und in der unmittelbaren Umgebung. Das Rheintal wird wegen der Innovationskraft der Bevölkerung gelobt. Wie wäre es, die Chance zu nutzen, gemeindeübergreifend und vereint zu einem Musterbeispiel für die Biodiversitätsförderung zu werden?

Mittwoch, 12. August 2020 | 19.00 Uhr | Balgach

Begehung Naturfreundlicher Gärten

Unter der Leitung von Tobias Schmidheini organisierte der Verein «Balger Natur» am Mittwoch 12. August einen Dorfrundgang und besuchte fünf naturnahe Gärten in Balgach.
Die zahlreiche Schar traf sich zuerst an der Kornstrasse bei Milly Hug, welche ihr kleines Paradies vorstellte und uns mit vielen wertvollen Tipps bereicherte. Danach erkundeten wir die «wilde» Naturoase mit Gemüse, Früchten, Wildpflanzen und Bäumen von Bruno und Fernanda Wild. Auf einer sehr grossen Fläche bieten sie ein Zuhause für verschiedene Insektenarten und gefährdete Tiere. Mit dem Velo fuhren wir weiter zu Silvia und Kuno Kuster an die Breitestrasse, welche mit einem sehr abwechslungsreichen, wunderschönen, bunten und riesigen Garten auf uns wartete. Der selbstgemachte Haustee mit Kräutern und Rosenblättern war ein Genuss. Um ca. 20.30 radelten wir zum «Show Garden» von Anouchka und Alex Lototzky. Den Garten durften wir frei besichtigen, dabei überzeugte vor allem die moderne Kombination von verschiedenen natürlichen Elementen, wie Pflanzen, Kies, Wasser, Metall und Holz. Unerwartet schlossen wir den Abend im fünften Garten von Denise und Tobias Schmidheini ab. Bei einer kleinen Einführung über das Imkern erfuhren wir, dass es Ihnen nicht in erster Linie um grosse Honigerträge geht, sondern um die Entwicklung der Bienen-Stämme. Das Wetter spielte super mit und wir durften einen wunderbaren, gemütlichen Abend mit «Balger Natur» Mitgliedern, Nichtmitgliedern und Gemeindevertretern verbringen. Es freut uns, dass die Natur vielen am Herzen liegt und motiviert uns weitere ähnliche Veranstaltungen durchzuführen.

Gewinner Biodiversitäts-
wettbewerb 2019 | 25 Jahr-Jubiläum

Die Projekte unserer Gewinner wachsen und gedeihen. Wir freuen uns sehr.

Trockenmauer & Blumenwiese

Corin und Andreas Grüter
mit Fabian, Ben und Ina
Heimstrasse

Naturnahe Bereiche im Garten

Annette Bertram und Martin Zünd
Florastrasse

Hochstammobstbäume

Hecke, Buntbrache, Fassadenbegrünung sowie Unterschlupf und Nisthilfen für verschiedene Tiere
Mirjam und Simon Zünd, Rosahof

So schützen wir uns vor INVASIVEN NEOPHYTEN

Wer kennt ihn nicht den Schmetterlingsflieder, die Goldrute und den Kirschlorbeer. In einem typischen Schweizer Garten gibt es viele Neophyten. Zum Beispiel setzt man die Thujahecke gerne als Sichtschutz ein. Neben der Tatsache, dass Neophyten für einheimische Tiere oft nutzlos sind, stellt ein Grossteil dieser «exotischen» Pflanzen keine grösseren Probleme dar. Viele haben sich «integriert». Manche Pflanzenarten breiten sich jedoch so stark aus, dass sie Schäden anrichten und einheimische, nützliche Pflanzen verdrängen. Bei diesen Arten spricht man von INVASIVEN NEOPHYTEN (= gebietsfremde Pflanzen).

Wuchernde Exoten

  • Einjähriges Berufkraut (Erigeron annuus)
  • Schmalblättriges Greiskraut (Senecio inaequidens)
  • Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)
  • Goldruten (Solidago canadensis)
  • Sommerflieder (Buddleja davidii)
  • Japanischer Staudenknöterich (Fallopia japonica)
  • Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum)
  • Essigbaum (Rhus typhina)
  • Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia)

Einheimische Alternativen

  • Gewöhnliches Leinkraut (Linaria vulgaris)

  • Pfaffenhütchen (Euonymus_europaeus)

  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)

  • Vogelbeere (Sorbus aucuparia)

  • Traubenkirsche (Prunus padus)

  • Wolliger Schneeball (Viburnum lantana)

  • Sanddorn (Hippophae rhamnoides)

  • Schwarze Königskerze (Verbascum nigrum)

  • Kornelkirsche (Cornus mas)

Wo sind die FARBENFROHEN Schmetterlinge geblieben?

Sind wir in unserer Kindheit im Frühling noch ganz idyllisch von Schmetterlingen begrüsst worden, hält man mittlerweile vergebens nach ihnen Ausschau. Von Mai bis September ist in der Schweiz eigentlich Schmetterlings- Zeit. Doch diese Bilder werden immer seltener, weil es immer weniger Lebensraum für die bunten Falter gibt.

«Alles was gegen die Natur
ist, hat auf Dauer keinen Bestand.»

Charles Darwin

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