AKTUELLES

AUS BALGACH

Mittwoch, 12. August 2020 | 19.00 Uhr | Balgach

Begehung Naturfreundlicher Gärten

Der Verein Balger Natur setzt sich für mehr Biodiversität in Balgach ein. Private Gärten stellen enorme Möglichkeiten dar, den Rückgang von Insekten, Vögel, Igel etc. aufzuhalten. Die Summe der Gartenfläche ist enorm. Wir dürfen vier Gärten besichtigen, welche auf sterilen Rasen möglichst verzichtet haben, in ihrer Gestaltung unterschiedlich sind, aber alle das Ziel haben eine hohe Biodiversität zu fördern.

Gewinner Biodiversitäts-
wettbewerb 2019 | 25 Jahr-Jubiläum

Die Projekte unserer Gewinner wachsen und gedeihen. Wir freuen uns sehr.

Trockenmauer & Blumenwiese

Corin und Andreas Grüter
mit Fabian, Ben und Ina
Heimstrasse

Naturnahe Bereiche im Garten

Annette Bertram und Martin Zünd
Florastrasse

Hochstammobstbäume

Hecke, Buntbrache, Fassadenbegrünung sowie Unterschlupf und Nisthilfen für verschiedene Tiere
Mirjam und Simon Zünd, Rosahof

Samstag, 20.6.2020 | 8.30 h | Balgach

Pflegetag Naturschutzgebiet Höchstern

Am kommenden Samstag, 20.6.2020, um 8.30 h startet beim Haupteingang Höchstern der nächste Pflegeeinsatz. Wir werden Neophyten ausreissen, Brombeeren und Äste zurückschneiden und Wiesen mähen. Mitbringen: Handschuhe, Astschere. Für Verpflegung wird gesorgt.

So schützen wir uns vor INVASIVEN NEOPHYTEN

Wer kennt ihn nicht den Schmetterlingsflieder, die Goldrute und den Kirschlorbeer. In einem typischen Schweizer Garten gibt es viele Neophyten. Zum Beispiel setzt man die Thujahecke gerne als Sichtschutz ein. Neben der Tatsache, dass Neophyten für einheimische Tiere oft nutzlos sind, stellt ein Grossteil dieser «exotischen» Pflanzen keine grösseren Probleme dar. Viele haben sich «integriert». Manche Pflanzenarten breiten sich jedoch so stark aus, dass sie Schäden anrichten und einheimische, nützliche Pflanzen verdrängen. Bei diesen Arten spricht man von INVASIVEN NEOPHYTEN (= gebietsfremde Pflanzen).

Wuchernde Exoten

  • Einjähriges Berufkraut (Erigeron annuus)
  • Schmalblättriges Greiskraut (Senecio inaequidens)
  • Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)
  • Goldruten (Solidago canadensis)
  • Sommerflieder (Buddleja davidii)
  • Japanischer Staudenknöterich (Fallopia japonica)
  • Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum)
  • Essigbaum (Rhus typhina)
  • Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia)

Einheimische Alternativen

  • Gewöhnliches Leinkraut (Linaria vulgaris)

  • Pfaffenhütchen (Euonymus_europaeus)

  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)

  • Vogelbeere (Sorbus aucuparia)

  • Traubenkirsche (Prunus padus)

  • Wolliger Schneeball (Viburnum lantana)

  • Sanddorn (Hippophae rhamnoides)

  • Schwarze Königskerze (Verbascum nigrum)

  • Kornelkirsche (Cornus mas)

Wo sind die FARBENFROHEN Schmetterlinge geblieben?

Sind wir in unserer Kindheit im Frühling noch ganz idyllisch von Schmetterlingen begrüsst worden, hält man mittlerweile vergebens nach ihnen Ausschau. Von Mai bis September ist in der Schweiz eigentlich Schmetterlings- Zeit. Doch diese Bilder werden immer seltener, weil es immer weniger Lebensraum für die bunten Falter gibt.

«Alles was gegen die Natur
ist, hat auf Dauer keinen Bestand.»

Charles Darwin

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